
Stefan Wenger-Ledermann
*1985. Sprache und Literatur faszinieren ihn seit seiner Schulzeit. Als Jugendlicher begann er mit dem Schreiben von Tagebüchern, worin er sich mit den Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten seines Lebens auseinandersetzte. Mit den Jahren kamen lyrische Texte, Gebete und Kurzgeschichten hinzu.
2021 gab er sich einen Ruck und damit seiner grossen Leidenschaft Raum: er besuchte den Lehrgang «Literarisches Schreiben» an der Schule für angewandte Linguistik (SAL) in Zürich. Gemeinsam mit anderen Studierenden des Lehrgangs las er eine Kurzgeschichte bei „Zürich liest“ (2021), unter dem Motto „Mein Neuanfang“. Am 4. Dezember 2022 folgt eine Lesung im Literaturhaus Thurgau.
Nach einem Sprachaufenthalt in Bournemouth/England studierte er 2006 ein Semester Germanistik und Anglistik an der Uni Bern. Mangels beruflicher Perspektive brach er das ab. Danach entschied er sich für ein anderes sprach“lastiges“ Studium: Theologie. 2009-2010 studierte er in Vancouver/Kanada. Er schloss den Master in Theologie 2012 ab. 2012-2013 absolvierte er die Ausbildung zum Pfarrer der reformierten Kirche. Während acht Jahren war er als Gemeindepfarrer tätig. Diesen Beruf hängte er kürzlich an den Nagel. Geblieben sind ihm: Liebe und Lust zum gesprochenen Wort, die Hinwendung zu Menschen und ihren Geschichten sowie die Auseinandersetzung mit Theologie und Spiritualität. Im Januar 2023 tritt Stefan Wenger eine Teilzeit-Stelle als Klinikseelsorger an und beginnt eine Weiterbildung in lösungsorientierter Seelsorge.
Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter (4 und 6), die er an zwei Wochentagen betreut. Er lebt in Steffisburg bei Thun.